Stoffplan für den fachtheoretischen und praktischen Unterricht (Teile I und II):

Zulassung:

Zur Meisterprüfung wird zugelassen, wer eine Gesellenprüfung (oder vergleichbare Facharbeiterprüfung) bestanden hat. Bei einer fachfremden Gesellen- oder Facharbeiterprüfung ist eine mehrjährige Gesellentätigkeit erforderlich. Die Handwerkskammer kann in begründeten Fällen Ausnahmen gestatten.

Prüfungsbewerber, deren Zulassungsgesuch und Anmeldeformulare der Kammer vorliegen, werden ohne besondere Aufforderung rechtzeitig vor Beginn der in Frage kommenden Lehrgänge eingeladen. Lehrgangsanmeldungen werden in der Reihenfolge ihres Eingangs berücksichtigt.

Teil 2) Fachtheoretischer Unterricht

Durch die neue Verordnung über das Meisterprüfungsberufsbild soll in erster Linie festgelegt werden, daß der Prüfling befähigt ist einen Betrieb selbstständig zu führen und die berufliche Handlungskompetenz selbstständig umsetzen und an neuen Bedarfslagen anpassen kann.

Diese Vorgabe wird durch folgenden Stoffplan mit 4 Fachbereichen (auszugsweise) abgedeckt:

1) Sicherheits- und Instandhaltungstechnik

  • Gas- und Abgasanlagen
  • Nennweitenbestimmung von Gasleitungen
  • TRGI und weitere Vorschriften der Gasinstallation
  • Verbrennungsluftbestimmung
  • Feuerungstechnik
  • Bundesimmissionschutzverordnung
  • CO-Messung
  • Trinkwasserverordnungsanlagen DIN 1988
  • Trinkwasserwärmer
  • Entwässerungsanlagen
  • Vorschriften, Bauteile und Abwasserleitungen

2) Anlagentechnik

  • Brennstofflagerung
  • Ölbehälter, Ölleitungssysteme und Bauteile
  • Brandschutz
  • Wasserhaushaltsgesetz
  • Raumlufttechnische Anlagen
  • Grundlagen der Lüftungstechnik, Kanalnetzberechnung
  • Kontrollierte Wohnungsraumlüftung
  • Materialbe- und Verarbeitung
  • Verbindungstechniken
  • Materialauswahl
  • Korrosionsschutz
  • Ermittlung von U-Zahlen
  • Bestimmung der Heizlast nach DIN EN 12831
    (EDV - unterstützt)
  • Rohrnetzberechnung (EDV unterstützt)
  • Hydraulischer Abgleich
  • Fußbodenheizung, Heizestrich
  • Steuerung und Regelungstechnik
  • Grundlagen der Elektro- und Regelungstechnik
  • Schaltpläne, Gebäudemanagement, Bussysteme
  • Messübungen im Prüfraum und in unserem Energiehaus

3) Auftragsabwicklung

  • Planung und Bewertung von Aufträgen
  • Zeitplanung
  • Auftragsbezogene Personal- und Materialplanung
  • Kalkulation (EDV unterstützt)
  • Grundlagen der Kalkulation
  • Vor- und Nachkalkulation

4) Betriebsführung und Betriebsorganisation

  • Ermittlung betrieblicher Kosten
  • Betriebsabrechnungsbogen
  • Deckungsbeitragsrechnung
  • Marketingmaßnahmen
  • Marktanalyse
  • Entwicklung von neuen Geschäftsfeldern
  • Einsatz von Informations- und Kommunikationssysteme
  • Einsatz von branchenspezifischer Software, Internet
  • Betriebliches Qualitätsmanagement
  • Grundlagen des betrieblichen Qualitätsmanagement
  • Berufsbezogene Gesetze und Haftungsfragen
  • Haftung nach VOB und BGB
  • Produkthaftung
  • Gesundheitsschutz, Arbeitsschutz
  • Umweltschutz, Umweltbelastungen
  • Unfallverhütung

Teil 1) Vorbereitung auf die Projektierung eines Gebäudes

  • Planung und Berechnung eines Projektes der Ver- und Entsorgungstechnik unter Einsatz von EDV
  • Fachpraxis
  • Vorbereitung auf die Durchführung von Montage- und Servicearbeiten

Für Übungen und Nacharbeiten des Unterrichts ist ein häuslicher PC-Arbeitsplatz wünschenswert.

Für Meisterschüler bieten wir zusätzlich die Möglichkeit folgende Qualifikation zu erreichen:

  • Elektrofachkraft für festgelegte Tätigkeiten
  • Sachkundenachweis nach dem Wasserhaushaltsgesetz

Die Meisterschule ebnet den Weg in die Selbstständigkeit

Wir informieren Sie auch gerne über Finanzierungshilfen nach dem Aufstiegsfortbildungs-Förderungsgesetz (Meister-BAföG)!

Katharina Suchy
Kerschensteinerstraße 7
95448 Bayreuth

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(+49) (0) 9 21/9 10-1 27

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