Lerninhalte

 

Gestaltung
(Bild-Video-Grafik-Licht)

  • Die visuelle Wahrnehmung
  • Form und Farbe
  • Punkt, Linie, Fläche
  • Licht und seine Wirkung
  • Gestaltungslehre/Gestaltungsgesetze
  • Entwurfstechniken
  • Typografie-Möglichkeiten am Computer
  • Der Körper als dreidimensionales Gestaltungselement

Die Grundlagen der Gestaltung bilden das Fundament einer jeden Medienarbeit.

Ob im Printbereich, im Video, einer interaktiven CD oder bei einem Webauftritt. In allen Sparten ist die Gestaltung der visuellen Präsenz aber auch des strukturellen Konzeptes essentiell für das Gelingen.

Hierbei beruht die Gestaltung auf den Grundlagen der visuellen Wahrnehmung und somit auf den Eigenschaften des Betrachters und seines soziokulturellen Kontextes.

Von der Dominanz des Punktes über den Raum, dem Einfluss von Licht und Farbe auf Funktion und Emotion bis hin zum sinnvollen Aufbau eines Gestaltungsrasters über die Fläche und im strukturellen Konzept zeigen sich ihre Prinzipien.

Schriftformen und das Formen mittels Schrift, die sogenannte Typographie bilden einen weiteren Aspekt des Themas Gestaltung.

 

Digitale Bildbe- und verarbeitung
(Desktop-Publikation)

  • Import von Grafiken und Bildern in unterschiedlichen Formaten
  • Ergonomische Nutzung von Ebenen für Retuschen
  • Pixel- und Vektororientiertes Design
  • Grundzüge des Layoutens
  • Farbseparationen
  • Software Rips
  • ICC Management
  • Cross Media Publishing
  • Vom Scan zum Druck und zurück.

Die zunehmende Visualisierung der Gesellschaft führt zu einer immer stärkeren Gewichtung von Bildern. Somit erfährt die Erstellung, Manipulation und das Compositing von Bildern eine immer größere Bedeutung.Dies erfordert zunehmende Kenntnisse in der analogen und digitalen Photographie, im Bildaufbau und Design, in diversen Druckertechnologien und deren Vor- und Nachteilen sowie in den verschiedenen Scanverfahren.Der Import und Export von verschiedenen Dateiformaten sowie die optimierte Aufarbeitung für diverse Medien wie z. B. Druck, Web und Film sind nötig, da dies das Grundwissen für das Cross Media Publishing bildet.

Im Kernbereich der DTP steht die Arbeit mit Pixelbildern, die Erstellung von vektorbasierten Illustrationen und der Aufbau von Layouts in den diversen Medienformaten. Darüber hinaus steht die synergetische Nutzung der diversen Softwarepakete und deren Methoden im Rahmen der Aufgabenproblematik im Vordergrund.

Begleitend zu diesen Kernbereichen bilden die Aspekte der Farbkonsistenz (ICC-Profiles / ICC-Workflow ), die Farbräume und deren Nutzung sowie die Kenntnis der Zusammenhänge zwischen Farbtiefe, Bildaufbau und Speichervolumen im Wechselspiel mit den Formaten und er Kompression ein Fundament der DTP.

Dies setzt sowohl umfangreiche theoretische wie auch praktische Kenntnisse voraus, sowie die Fähigkeit profes-sionelle Softwarepakete effizient nutzen zu können. (Adobe Photoshop, Adobe Illustrator, Adobe InDesign, Adobe Acrobat, Druckersoftware, X-Rite, Großformat)

 

Webdesign
(Webprogrammierung)

  • Frametechnik
  • CSS (Cascading Style Sheets)
  • Formulare
  • JavaScript-Code & Java-Applets einbinden
  • Serverseitige Anwendungen (Java Servlets,PHP)
  • Flash in HTML einbinden
  • Bewegungstweens (mit und ohne Pfadangaben)
  • Formtweens und Masken erstellen
  • Wiederkehrende Filmsequenzen einbinden
  • ActiveScript anwenden (zu 98%mit JavaScript kompatibel)
  • Formulare (Serverseitige Anwendungen in Flash)
  • Sound einbinden
  • Optimieren Ihres Filmes und Veröffentlichen im Web
  • HTML in Flash einbinden ...

Unsere Umgebung erlebt zur Zeit einen Wandel: weg von der reinen Informationsgesellschaft hin zur Wissensgesellschaft. Ausschlaggebend hierfür ist das relativ neue Medium Internet. Das Internet ist sowohl eine völlig neue Form der Mediengestaltung als auch ein mächtiges audiovisuelles Medium.

Wissen will schön verpackt sein, auch im Medium Internet, denn Wissen bedeutet hier die Auswertung und das Sortieren von abertausenden von Informationsstücken.

Wer nicht nur Konsument dieses fantastischen Mediums sein will, sondern auch eigenständig und kreativ an der Gestaltung des Internets beitragen will, der benötigt (Software)Werkzeuge wie HTML-Generatoren und Flash-Umgebung.

Macromedia Dreamweaver hat sich in der professionellen Mediengestaltung von der Masse der HTML-Generatoren hervorgehoben, wie etwa Adobe Photoshop, ein Quasi-Standard in der Bildbearbeitung.

Für dynamische und interaktive Repräsentationen hat sich noch ein Standard aus dem gleichem Hause hervorgehoben, nämlich Macromedia Flash, eine hoch interaktive, grafisch sehr wirkungsvolle und mit starker Pro-grammiersprache ausgerüstete Software.

 

3D Animation

  • Szenengestaltung
  • 3D-Modelling und Animation
  • Materialien und Texturen auf Flächen und Körper applizieren
  • Rendering
  • Integration einer Renderfarm
  • Effekte
  • Echtzeitmodelle und -Renderer
  • Datenvorbereitung zur Übergabe an die Videonachbereitung
  • 3D Objekte im Virtuellem Raum
  • VR-Software

Die 3D-Animation ermöglicht eine perspektivische Darstellung von Objekten im freien Raum. Die Objekte können beliebig bewegt werden, Oberflächen können mit Materialien belegt werden, welche aus Bibliotheken mit hunderten von Auswahlmöglichkeiten zugewiesen werden. Lichter lassen sich realitätsnah setzen und manipulieren.

Mit 3D-Programmen können virtuelle Welten genauso erzeugt werden wie realistische Abbildungen von Gegenständen. Dreidimensionale Animationen werden nicht gezeichnet, sondern konstruiert.

Eine spezielle Form von 3D-Werkzeugen sind sogenannte Special-Effect-Tools. Diese erfüllen spezialisierte Aufgaben im Bereich der 3D-Darstellung und Animation.

Dazu gehören Pflanzen, Landschaften, Menschen, Wettersituationen, Virtuelle Räume, Simulationen, Morphing-Effekte, usw. (Discreet 3D Studio Max)

 

Audio-Visuelle Medien
(Von der Redaktion bis zum fertigen Produkt)

  • Redaktion (Mediendidaktische Überlegungen zur Projektierung)
  • Filmsprache
  • Storyboard
  • Verwendungszweck, Aufbau und Dramaturgie eines Drehbuches
  • Dramaturgie und Witz innerhalb eines Storyboard
  • Compositing
  • AV-Medientheorie und Didaktik
  • Briefing
  • Grob- und Feinkonzept
  • Strukturbildung
  • Bild und Ton

Einen wesentlichen Anteil am Gelingen einer Multimedia-Produktion hat der redaktionelle Anteil. Die Hauptaufgabe des zuständigen Multimedia-Redakteurs ist es, die eigentliche Redaktion der Produktion zu leiten.

Dazu gehören die Durchführung von Informationsrecherchen, die Informationsaufbereitung und die Informationsbewertung. Über das Storyboard werden die Grundlagen der Filmsprache die Dramaturgie und der Witz einer A-V-M Produktion festgelegt. Dabei spielt die Teamarbeit eine wesentliche Schlüsselrolle.

Neben diesen vorbereitenden Techniken steht die Praxis im Vordergrund. Die Realisierung eines Storyboardes mittels im professionellen Film und Fernsehsegmentes angesiedelter Hard und Software vermittelt einen Eindruck in die Techniken dieses Medienbereiches und seinen Arbeitsweisen.

Variationen in Kameraführung und Schnitt sowie moderne Techniken im Videocompositing zeigen die Vielfalt der Bild und Filmsprache und vermitteln einen Eindruck von der Aussage-und Ausdruckskraft dieses, in unserer Zeit wohl präsentesten, Mediums.

 

Präsentationstechniken
(Multimediaintegration)

  • Präsentationsgestaltung
  • Präsentationstechniken
  • Dialektik, Rhetorik
  • Medieneinsatz im Verbund

Neben der Erstellung ist auch die Präsentation eines Projektes in der Öffentlichkeit, besonders beim Auftraggeber eine essentielle Aufgabe.

Hierbei steht zentral die Kenntnis der vorhandenen Technik und deren Einsatzbereiche im Vordergrund. Die zielgerichtete Beherrschung dieser Techniken wie auch die Aufgabenverteilung innerhalb des Präsentationsteams sind von entscheidender Bedeutung.

Der dramaturgische Aufbau einer Präsentation, ihre Gestaltung sowie die rhetorische Qualität des Vortragenden bzw. des Teams und ein harmonischer, effizienter Präsentationsverlauf sind signifikant für einen positiven Projektabschluss.

Auch in der späteren Vermarktung steht die Präsentation des Produktes der Zielgruppe gegenüber mit den passenden Medien und der richtigen Werbestrategie in Wort und Bild im Mittelpunkt.

 

EDV-Betriebssysteme
(im Kommunikationsverbund)

  • Eingabegeräte, Ausgabegeräte
  • PC-Hardware
  • BIOS, BUS-Systeme
  • Festplatten /Controller /Raid-Systeme
  • Standard-Komponenten
  • E/A-Schnittstellen
  • Hauptspeicher (RAM, ROM)
  • Festplatten, CD-ROM ´s /CD-Write/Diskettenlaufwerke
  • Drucker /Scanner /Sound-/Video-Systeme
  • Technische Anforderungen an grafische Systeme
  • Vergleiche zwischen PC-und MAC-Systeme
  • Hardwareoptimierung für Medien-Daten
  • Optimierung und Anpassung der Arbeitsumgebung


Hardware und Software bilden eine Einheit.

Besonders bei den komplexen, vernetzten Systemen in der DTP und in den Medienabteilungen der Agenturen ist es essentiell nötig, die vorhandene Hardware und ihren Leistungsbereich in seinen Vor- und Nachteilen zu kennen. Nur diese Kenntnis ermöglicht es zu beurteilen, ob die Leistung und die Qualität des vorliegenden Systems für die Bewältigung eines Projektes ausreicht.

Nur so können bereits im Vorfeld mögliche Probleme vermieden oder falls diese später in der Produktion auftreten so gering wie möglich gehalten werden,

Gleichzeitig ist es nur so möglich, die Effizienz und Leistungsstärke des Arbeitsbereiches durch eine optimale Hard-/Softwarekonfiguration zu erhöhen um den kreativen Workflow so reibungslos wie möglich zu gestalten.

Dass dies ein Wissen um die verwendeten Systeme und ihre Funktionalität sowie ihre synergetische Einheit bedingt ist verständlich.

(Windows 2000, Druckerumgebung, Druckertreiber, Netzwerkumgebung, Systemsteuerung, Systemverwaltung, X-Welten, Treiberkomplexe, Systemoberflächen)

 

Datenbankmanagement
(Bild-Video-Ton)

  • Datenanalyse und Strukturierung
  • Datenimplementierung anhand von Tabellen
  • Datenfluss mit Formularen und Abfragen
  • Datenbanksteuerung mittels Makros
  • Erstellung einer Assetorientierten Datenbank
  • Datenvisualisierung mittels Berichten
  • Integration der DB-Steuerung in Medienbedienoberflächen


Das Datenbankmanagement innerhalb einer Multimediaproduktion unterliegt ganz besonderen Anforderungen.

So sind neben den Standardfunktionen organisatorische Lösungen zur Archivierung, Verwaltung und selektiver Suche von unterschiedlichsten Assets zu integrieren.

Die zu verwaltenden Assetformen splitten sich in Bild-, Text-, Ton-, Animationen-, und Programmcode-, Daten auf. Dabei bestehen diese Assetformen aus unterschiedlichsten Dateiformaten wie z. B. doc, .xls, .mpeg, .jpeg, .wav, etc...(Access, Portfolio)

 

Medienwirtschaft
(rechtliche Grundlagen)

  • Volkswirtschaftliche Bedeutung/Entwicklung der neuen Medien
  • Betriebswirtschaft im Medienunternehmen
  • Medienrechtliche Grundlagen
  • Urheber- und Nutzungsrecht /GEMA
  • Produkthaftungsgesetz


Die Erstellung und Nutzung von Bildmaterial oder digitalen Medien unterliegen grundsätzlichen rechtlichen Aspekten.

Die Frage, wann welches Bildmaterial verwendet werden kann, ob die Verwendung rechtens ist oder ein Copyrightverstoß vorliegt ist essentiell für das Gelingen eines Projektes. Ihre Beantwortung kann massiv dazu beitragen Kosten zu senken oder spätere Lizenzkosten und juristische Folgen zu vermeiden.

Wie können eigene Arbeiten geschützt werden ?
Unterliegen Sie bereits bei der Entstehung einem Copyright und welche Aspekte werden dadurch geschützt - wie ist dieses Copyright definiert ? Welche Möglichkeiten bestehen um einen möglichen Copyrightverstoß geltend zu machen und welche Voraussetzungen müssen dazu gegeben sein ?
Wie wirkt sich das neue Autorenrecht auf digitale Medienproduktionen aus ?

Denkt man an die Summen die bei solchen Fragen im Raume stehen, so ist zumindest eine grundlegende Kenntnis in diesem Sachverhalt wünschenswert.

 

Projektarbeit

  • Projektdefinition, Projektorganisation und Projektphasen
  • Durchführung eines Lehrgangsprojektes aus Industrie oder Handwerk
  • Teams aus 4 bis 5 Teilnehmern
  • Selbstständige Konzeptionserstellung und Umsetzung
  • Medien- und Fachübergreifendes Arbeiten an einem konkreten Projekt aus der Praxis
  • Medienerstellung je nach Konzept
  • Multimediale Präsentation, Video
  • Prospekte, Flyer oder Plakate
  • Internetseiten ...
  • Assistenz durch die Fachdozenten (bei Bedarf )
  • öffentliche Abschlusspräsentation

Lernen ohne praktische Umsetzung ist überaus ineffektiv und geht an den Grundsätzen einer praxisorientierten Aus- und Weiterbildungsmaßnahme vorbei.

Einfache Übungen und Aufgaben können zwar Techniken näher bringen, jedoch sind sie kein Ersatz für die Anforderungen beim industriellen Einsatz.

Eine Projektarbeit mit einer Aufgabenstellung aus der Industrie oder dem Handwerk, so wie sie auch in der Realität einer Agentur gestellt werden können, sind zwar überaus aufwendig in der Umsetzung innerhalb eines Lehrganges, bieten jedoch genau die gewünschte Praxisorientierung.

In kleinen Arbeitsgruppen zu maximal 5 Teilnehmern werden komplette Projekte mit mehreren unterschiedlichen Zielmedien erstellt. Dies geschieht in Eigenverantwortung unter Assistenz der Dozenten mit einer Abnahme durch die Dozenten zu bestimmten Projektphasen.

Am Ende der Produktion, die einen nicht unerheblichen Teil des Lehrganges ausmacht und auch prüfungsrelevant ist, steht eine öffentliche Abschlusspräsentation unter der Präsenz diverser Medien sowie den Auftraggebern.


Unser hochmotiviertes und sachkundiges Team wird sich Ihren Anfragen widmen und Sie kompetent beraten. Unser Servicecenter bietet schnell, fachkompetent und zentral Informationen über alle unsere Theorie- und praxisorientierten Lehrgänge und Seminarreihen im Präsent- sowie im Onlineunterricht.

Fortbildungs-Service-Center
der Handwerkskammer für Oberfranken
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